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Sehr geehrte Patientin,
Sie haben sich nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt für eine ambulante Operation entschieden. Vielleicht belastet Sie der Gedanke an diesen Eingriff, und Sie fragen sich, ob ein ambulantes Vorgehen die gleichen Möglichkeiten und Sicherheiten bieten kann, wie eine Operation in einer Klinik mit stationärem Aufenthalt.
Seit geraumer Zeit hat sich für viele Operationen im Bereich der Gynäkologie die ambulante Vorgehensweise gegenüber der stationären durchgesetzt. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass durch das ambulante Vorgehen weder die Qualität der Operation leidet, noch sich das Operationsrisiko erhöht.
Die Besonderheit des von uns praktizierten Konzeptes liegt in der Verzahnung einer modernen, eigenständigen ambulanten Einrichtung (Klinik für minimal-invasive Gynäkologie ZAG) mit den Organisationsstrukturen einer etablierten Klinik (Petrus-Krankenhaus des Klinikverbundes St. Antonius und St. Josef). Als Patientin des ZAG kommen Ihnen somit alle Vorteile des ambulanten Operierens zugute, und Sie profitieren gleichzeitig von der Sicherheit einer großen Klinik. So ist es zum Beispiel vor dem Eingriff für den Arzt nicht immer möglich, Umfang und Ausmaß der Operation einzuschätzen.
Stellt sich während einer Operation der Befund deutlich schwieriger dar als zuvor angenommen (z.B. ausgedehnte Verwachsungen), muss in vielen anderen ambulanten Einrichtungen der Eingriff eingeschränkt oder abgebrochen werden. Nicht so im ZAG, da es die Integration in die Klinik ermöglicht, auch größere und manchmal mehrere Stunden dauernde Eingriffe ambulant durchzuführen, ohne dass die Patientensicherheit leidet.
99 Prozent der Patientinnen verlassen das ZAG noch am OP-Tag, aber auch für die Ausnahmefälle ist gut gesorgt. Sollten Sie sich wider Erwarten noch nicht entlassungsfähig fühlen oder eine medizinische Notwendigkeit bestehen, können Sie auch problemlos aufgenommen und eine oder mehrere Nächte stationär überwacht werden.
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